KfW versenkt bis zu 600 Mio. Steuergelder – purer Dilettantismus
Montag, 15.09.08, selbst die Maulwürfe in Frankfurt wußten bereits seit dem Wochenende von der bedrohlichen Schieflage der Lehman-Bank in den USA, so wie der Rest der Republik. In der ganzen Republik? Nein, in der lauschigen Palmengartenstraße in Frankfurt bereitete man sich Montag in der KfW wahrscheinlich schon frühzeitig auf ein kleines Büroschläfchen auf Kosten der Steuerzahler vor. Besinnliche Ruhe. Um sich noch etwas die Zeit zu vertreiben, überweist man an die lieben Freunde in den USA schnell noch einmal so um die 600 Mio. Euro (zur Erinnerung: das sind fast 1,2 Milliarden in der alten DM) direkt in den Konkurs. Ein echter Skandal. Er belegt, wie extrem leichtfertig in staatlichen Instanzen mit Steuergeldern umgegangen wird. Da hantieren schlimmste Dilettanten. Und als Belohnung gibt es auch noch keinerlei Konsequenzen. Wenn Beamte oder andere Staatsbedienstete Mist bauen, werden sie überhaupt nicht angemessen belangt. Da gehen einem Überweisungen viel leichter von der Hand. Ist ja nur unser Geld.
Und so durften Sie dann rein statistisch so etwa 100,00 Euro Ihrer Steuern zu diesem Akt dreister Dummheit beisteuern. Gratulation.

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