Nabucco oder wie Joschka seine Seele verkauft
Gerhard Schröder machte es vor: Er nutzte seine politische Macht für den Anschub eines Projekts, in das er später sein warmes Nest baute. Ich kann bis heute nicht verstehen, warum eine solche Sauerei nicht mehr Protest erzeugte. Nach meinem Dafürhalten hätte er dafür aus allen politischen Ämtern und Würden geworfen werden müssen. Aber außer einem minimalen Protest… NICHTS. Hallo, der kommt aus der Arbeiter-SPD. Kein Wunder, warum die mittlerweile keiner mehr wählt. Aber halt, er ist jetzt nicht der einzige Politiker aus dieser Zeit, der eine schmierige Gesinnung zeigt. Jetzt haben wir überraschend auch Joschka Fischer in dieser Gruppe. Früher schon fast grenzwertig am linken Rand des politischen Spektrums, landet er jetzt einen Coup, der ihn endgültig in die Ecke der Verräter grüner Politik katapultiert. Er folgt Gerhard Schröder nach in das Projekt „Nabucco“, einer Gas-Pipeline, und läßt sich von E.ON und Gazprom seine Integrität abkaufen (sechsstellig!!). Das ist, was diese Gesellschaft zugrunde richtet. Gerade die Gaslieferanten wie z.B. E.ON zeigen doch nur allzu deutlich, wie extrem wenig ihnen an der Allgemeinheit liegt. Sie erhöhten in der jüngsten Vergangenheit im Monatsabstand die Preise mit dem Hinweis auf die Preisbindung an das Heizöl. Doch nur eine winzige Preisreduktion erfolgte nach drastischem Absacken des Heizölpreises und natürlich erst nach Ende der Heizperiode und auch dann nur fragmentarisch. Keine Spur von fairer Preisgestaltung. In einer solchen Abzockerriege sollte sich bestimmt kein Politiker der Grünen finden lassen. Schon gar nicht, wenn er an der Genehmigung des Projekts, das ihn jetzt entlohnt, seinerzeit politisch entscheidend beteiligt war. Ein ganz schlimmer Beleg widerlicher Gier ohne Augenmaß. Willkommen liebe Grüne in der Abzockerliga!

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