Christian Wulff, machen Sie endlich ein Ende und verschwinden aus dem Amt!

Viele haben es geahnt, wenige ausgesprochen: Aber wir haben als Bundespräsidenten offenbar eine echte Nullnummer. Christian Wulff ist schon jetzt der mit Abstand miserabelste Bundespräsident aller Zeiten. Offensichtlich ein Schnorrer (so sogar heute das Handelsblatt), der sich gerne freihalten läßt, alle möglichen Vorteile abgreift, der mit Wirtschaftsgrößen mauschelt und sich jetzt noch kolerisch mit der Bild-Zeitung anlegt (wie zuvor auch schon mit der Welt-Zeitung) und dreist die Pressefreiheit attackiert. Ihm gegenüber steht eine Opposition, die die Hosen voll hat und aus vermeintlich systemimmanenten Gründen feige den Mund hält.

Dabei machen sich selbst schon die korrupten Griechen in deren Fernsehen über uns lustig, wir hätten ja selbst ein Korruptionsproblem. Untragbar!

Christian Wulff ist moralisch schon lange kein Bundespräsident mehr.  Für dieses Amt ist Wulff offenbar einfach zu kleinbürgerlich und moralisch nicht integer genug. Ein Mann, der scheinbar hauptsächlich auf seinen eigenen Vorteil bedacht ist.

Wann endlich sieht auch eine Frau Merkel, eigentlich bekannt für eine große Durchsetzungskraft, daß Christian Wulff nicht nur dem Ansehen der Politik, sondern auch dem der CDU und sogar Deutschlands massiv schadet. Stillhalten heißt jetzt nur noch, alles viel schlimmer zu machen.

Mittlerweile hat Christian Wulff doch auch kaum noch gesellschaftlichen Rückhalt. Selbst die Kommentatoren der Rundfunkanstalten fordern schon offen seinen Rücktritt. Die Forderung hingegen, Wulff möge „nun alles aufklären“ ist völlig redundant und überholt. Es gibt nichts mehr aufzuklären. Es reicht einfach.

Es gab einmal einen römischen Kaiser, der sein Lieblingspferd zum Konsul ernannte. Formal ging das wohl, faktisch war das eher ungünstig. Aus diesem Beispiel hätte man doch lernen können, Frau Merkel….

Christian Wulff muß jetzt weg. Und zwar so nachhaltig, daß er keine lebenslange fette Pension, keinen Dienstwagen, keine Vergünstigungen mehr bekommt. Er kann sicher weiter seine guten Freunde anschnorren und Carsten Maschmeyer kauft ihm bestimmt auch einen hübschen Porsche, wenn er die nächste Frau auswechselt und etwas angeben möchte.

Als Vorbild und Staatsoberhaupt hat der Mann längstens ausgedient. Ihn jetzt noch über „das hohe Gut der Pressefreiheit“ oder ähnliche Dinge sprechen zu hören, erregt bei mir Übelkeit.

Das weitere Verfahren:  Bedauern gegenüber Herrn Gauck ausdrücken und diesem Mann eine Chance zur Bewährung geben. Dann hat Deutschland wahrscheinlich wieder ein Staatsoberhaupt, das diesen Namen auch verdient.

Deutschland, wo ist Dein Rückgrat?

Das Verhältnis zwischen Deutschland und den Vereinigten Staaten durchläuft und durchlief ja durchaus sehr wechselhafte Temperaturbereiche. Und nun kommt ein Präsidentschaftskandidat der USA nach Berlin, dem die Berliner offenbar einen Wechsel der Betonkopf-Politik der letzten Jahre zutrauen und ihn freundlich und mit Interesse empfangen. Er wirbt mit dem Slogan „Change“ und gibt Anlaß zur Hoffnung, die egomanische Politik der USA könne sich zukünftig etwas entspannen. So jubeln dem Kandidaten sage und schreibe 200.000 Menschen zu. Bis zu diesem Punkt könnte man sich erfreut über diese Tendenzen zeigen. Normalerweise müssen amerikanische Politiker mit Soldaten und Panzern vor dem Zorn der Bevölkerung geschützt werden. Doch jetzt: Alles wunderbar. Und da erfreuliche Ereignisse immer jemanden finden, der ihnen neidvoll begegnet, feuert das Team des republikanischen Gegenkandidaten aus allen Rohren und zeigt einmal wieder die häßliche Fratze amerikanischer Entgleisungen: „Die anbiedernden Deutschen“. Je nach Übersetzung auch „kriecherisch“.

Und was passiert? NICHTS. Keine Verstimmung, kein Protest, keine Wut. Das Hamburger Abendblatt kontert immerhin heute, aber versteckt sich auf Seite fünf. Spiegel online berichtet, aber kommentiert nicht anlaßgerecht, etc, etc. Politik heißt nicht immer, den Schwanz einzuziehen. Deutschland, wo nur ist Dein Rückgrat geblieben??

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