Im Grunde herrschen bei den Energiepreisen Zustände wie zu Zeiten der Feudalherrschaft. Da werden Preise aufgerufen, die von einem fairen Kostenniveau Lichtjahre entfernt sind. Schonungslose Gewinnmaximierung wird wieder einmal auf dem Rücken der Verbraucher ausgetragen. Dabei erreichen die Mineralölkonzerne schon jetzt gigantische Gewinnsprünge, die jede „Notwendigkeit“ einer Preiserhöhung ad absurdum führen.
Doch um sozialverträgliches Verhalten geht es in der Energiewirtschaft schon lange nicht mehr.
Es geht um Gewinn, um Wachstum. Um nahezu jeden Preis.
Wer aber auf die Kontrolle durch die Politik hofft, der wird natürlich enttäuscht. Die verdienen ja fleißig mit, haben kuschelig ein Heer von Lobbyisten im Rücken und scheren sich doch nur dann um Volkes Stimme, wenn es ans Wählen geht.
Und so durfte in den letzten Tagen der Autofahrer, der eh schon durch künstlich hoch gehaltene Preise drangsaliert wird, erleben, wie eine neue Qualität von Preissprüngen auf den Benzinmarkt herabprasselt.
Shell erhöhte an einem Tag den Dieselpreis um schockierende 14 Cent. Das sind in richtiger Währung fast 30 Pfennig! Eine neue Rekordmarke bei Preiserhöhungen und ein unverschämtes Verhalten, das auch durch keinen noch so frei erfundenen Grund gedeckt werden kann. Tatsächlich ist der Rohölpreis deutlich niedriger als noch zuvor, aber das hat mit der Preisfindung schon lange nichts mehr zu tun.
Auch die Tatsache, daß jeder weiß, die Konzerne zocken uns ab (klick) führt zu keinen Konsequenzen.
Was also tun? Ich weiß, dieser Tip und dieses Thema sind in diesem Blog etwas überrepräsentiert:
Aber bitte nicht mehr bei Shell, Esso, Aral oder Total tanken! Das ist der absolut einzige Weg. Auch die Shops und die Dienstleistungen der Tankstelle links liegen lassen.



