GAU in Fukushima und niemanden interessiert es mehr

Im japanischen Fukushima ist es zweifellos zur Kernschmelze gekommen. Die Reaktorbehälter der Brennkammern schließen nicht mehr ab, extreme Strahlung entweicht in das Erdreich und in das Meer. Radioaktive Partikel werden bis hin in das Wasser der Stadt Tokio registriert. Also der Größte Anzunehmende Unfall.

Eine Katastrophe, wie sie allenfalls mit der von Tschernobyl vergleichbar ist.

Waren die Medien zu Beginn der Katastrophe noch „Feuer und Flamme“ für diesen Unfall, so hat das Interesse nun deutlich nachgelassen. Japan rutscht in den Schlagzeilen jeden Tag weiter nach unten. Vollkommen unverständlich und doch häufig zu beobachten. Medien wollen Zuschauer, Leser und Zuhörer. Wenn das gemeine Volk sich aber an einer Katastrophe gesättigt hat, braucht das Land andere Themen. Alles für die Quote.

Zeit für die Atomlobby, hier wieder Werbung für ihr Produkt zu machen. Plötzlich taucht überall auf, der Ausstieg aus der Atomenergie koste Milliarden, der Verbraucher müsse sich auf deutliche Preissteigerungen einstellen.

Den Umstand, daß Strom eine längere Zeit um über 40 Prozent billiger wurde, aber kein Endverbraucher je auch nur ansatzweise davon profitieren konnte, erwähnt niemand. Das zeigt auf, wie das hier im Land weitergeht. Gezielte Täuschung, Unterordnung des Gemeinwohls unter die Profitgier.

Auch bleibt in diesem Zusammenhang unerwähnt, daß ökologisch einwandfreie Energieformen lange gar keinen Strom verkaufen konnten, weil der Strompreis so niedrig war, daß er kaum die Betriebskosten einbrachte.

Es gibt also für Preiserhöhungen wegen eines möglichen Atomausstiegs überhaupt keinen Grund.

Aber all das mit den möglichen Preiserhöhungen sind natürlich von Lobbyisten eingespeiste Nachrichten, die bewirken sollen, daß über den Geldbeutel die Lust der Deutschen auf Atomkraft wieder steigt. Ein perfides Spiel, getrieben von Gier.

Und Japan? Die Konsequenzen des massiven Austretens von Radioaktivität sind noch gar nicht zu ermessen. Radioaktive Strahlung hält sich nicht an Grenzen. Der Wind trägt sie weiter, die Strömung schickt sie auf Reisen. Die Strahlung wird in die Nahrungskette gelangen, das Grundwasser verseuchen, Erbgutdefekte  und Krebserkrankungen massiv erhöhen.

Man wird sie nicht sehen, nicht schmecken und nicht fühlen können. Ab dann werden die Dinge verselbständigen: Wird ein Toyota aus Japan etwa strahlen? Stammt dieser Fisch aus Japan? Wie schnell ist das radioaktive Wasser an der Westküste von Amerika? Kann man in einem so kleinen Land wie Japan eine so massive Verseuchung überhaupt sinnvoll eindämmen?

Läßt sich voraussehen, welches furchtbare Leid die Japaner noch ereilen wird?

Aber in Deutschland hat die überflüssige FDP mit dem unbelehrbaren Westerwelle und dem unreifen Kinderpolitiker Rösler den Platz eins in den Medien erobert.

Wer braucht da noch eine der größten Katastrophen der Neuzeit?

Merkels Ignoranz – oder warum es im Volk brodelt

Das politische Spektrum wird offenbar nach wie vor beherrscht von Gutmenschen und vermeintlich politisch korrekten Verhaltensweisen. Wer kann dies angesichts der augenblicklichen Entwicklung noch ernsthaft leugnen?

Als besonders ignorant zeigt sich im Augenblick Frau Merkel, immerhin ihres Zeichens unsere Kanzlerin. Zunächst agiert Sie administrativ auf die Entlassung und Entmachtung von Thilo Sarrazin hin, dann haut sie dem geneigten Zuhörer in einem Interview um die Ohren, man möge sich doch in Deutschland an das sichtbare Vorhandensein von Moscheen gewöhnen. Vor kurzem ließ sie dann ebenfalls in einem Interview verlauten, sie habe das Buch von Thilo Sarrazin überhaupt nicht gelesen, was aber auch nicht wichtig sei (erinnert doch stark an alte DDR-Verhaltensweisen). Im übrigen solle man nun diese Sache auf sich beruhen lassen, es sei genug gesagt. Garniert wurde das alles noch mit der vorhergehenden Äußerung, man möge doch viel mehr Migranten als Lehrpersonal in den Schulen einsetzten, damit die „Vielfalt der Kulturen“ für die Kinder sichtbar würde. Schließlich solle man statt Zwang eher Anreiz zur Integration bieten.

Manchmal kann ich nicht fassen, wie sehr sich die politische Kaste vom Wahlvolk entfernt hat.

Dies mag vielerlei Gründe haben. Zuerst sicher den, daß sich kaum jemals ein politischer Amt- und Würdenträger regelmäßig in Ausländerghettos der Großstädte bewegt oder sich mit dem öffentlichen Transportsystem chauffieren läßt. Es fehlt also vollkommen an sozialer Erfahrung und somit auch an echter Kompetenz in diesen Punkten.

Dann kommt hinzu, daß eine Minderheit der Medienschaffenden die öffentliche Darstellung bestimmt. Besonders das Fernsehen tabuisiert eine freie Diskussion, Meinungen wie auch diese hier, werden sofort als brauner Schund stigmatisiert. Talk-Shows zum Thema „Migration“ werden mehrzahlig von vorbildlichen Migranten und Gutmenschen ausgerichtet, die dann bestenfalls auf einer kritischen Stimme in der Runde polemisch eindreschen. Da könnte man auch gleich einen Vegetarier fragen, wie ihm das letzte Steak gefallen hat.

So führt der Schulterschluß zwischen Politik und Medien zu einer vollkommen verzerrten Realität.

Während alle so schnell wie möglich aus der gar nicht wirklich geführten Debatte über Migration aussteigen möchten, brodelt es im Volk. Die Politikverdrossenheit wächst, schlägt um in regelrechte Wut.

Es muß in Deutschland möglich sein, auch in voreilend tabuisierten Themen, seine Meinung frei äußern zu dürfen und darüber einen fairen Diskurs führen zu können.

Sarrazins Thesen – eine Detailbetrachtung

Die Wellen um das am Montag von Thilo Sarrazin erscheinende Buch „Deutschland schafft sich ab“ wollen sich nicht glätten.

Fast hysterisch drischt jeder auf Sarrazin und sein Buch ein. In dem Diskurs vermisse ich nach wie vor eine sachliche Auseinandersetzung mit der Materie.

Aus diesem Grund fische ich mir aus der Vorabveröffentlichung ein paar Fragmente zur Begutachtung heraus:

„In Berlin werden 20 Prozent aller Gewalttaten von nur 1000 türkischen und arabischen jugendlichen Tätern begangen, eine Bevölkerungsgruppe, die 0,3 Promille der gesamten Berliner Bevölkerung stellt.“

Ich unterstelle einmal, daß diese Zahlen halbwegs der Wahrheit entsprechen. Im Grunde läßt sich hier doch gar nichts beschönigen oder gar diskutieren. Es belegt das Empfinden vieler Bürger, die Straftaten überproportional oft von Migranten ausgehen sehen. Das ist augenscheinlich eine echte Schieflage, der man von staatlicher Seite nicht nur mit Kleinststrafen oder gar nur „normverdeutlichen Gesprächen“ beikommt. Wenn man aber für die nüchterne Darlegung solcher Zahlen mit anschließender Subsumtion schon gleich massive Schelte erntet, ist das eine Art sozialer Zensur. Und natürlich führt das zu Frust bei denen, die eine Korrektur bei der Einwanderung oder Integration erwarten. Und so schlußfolgert Thilo Sarrazin: „Wem ist eigentlich geholfen, wenn man offenkundige Tatsachen unterdrückt, die selbst die einsichtigen Betroffenen nicht leugnen? Sicherlich weder der Wahrheit noch der Integration.“

Vollkommen richtig.

„Ein Gradmesser für die Integrationsbereitschaft ist das Heiratsverhalten. Es steuert zudem das Tempo der Auflösung von Parallelgesellschaften beziehungsweise verhindert, dass sie in größerem Umfang entstehen. Hier sieht es schlecht aus, denn nur drei Prozent der jungen Männer und acht Prozent der jungen Frauen mit türkischem Migrationshintergrund heiraten einen deutschen Partner, bei den Russlanddeutschen sind es dagegen 67 Prozent.“

„Die türkischen Migranten heiraten zu über 90 Prozent wiederum Türken; rund 60 Prozent der Ehen türkischer Staatsbürger in Deutschland werden mit einem Partner aus der Türkei geschlossen. Diese Importpartner weisen durchweg eine sehr niedrige Bildung auf. In Berlin sind zehn Prozent von ihnen Analphabeten, 28 Prozent haben eine Schule nur bis zum fünften Schuljahr besucht.“

Das genau ist eines der Kernprobleme bei der, speziell türkischen, Einwanderung. Ich kann diesen Äußerungen nur beipflichten. Wenn ich mir vorstelle, daß tatsächlich unfaßbare 60 Prozent der Türken ihre Frauen aus der Heimat rekrutieren, kommt mir deren Sozialverhalten noch archaischer als vorher schon von mir gedacht vor. Solches Heiratsverhalten ist, wie richtig eerkannt, eine Autobahn in die Isolation und in die Bildung von sozialschädlichen Parallelgesellschaften. Auch hier kann ich nichts entdecken, was diese Aufregung rechtfertigt.

Tatsächlich ist doch der echte Skandal, daß die Politik nahezu geschlossen und pauschal über die Veröffentlichungen herfällt, ohne in eine sachbezogene Erörterung einzusteigen. Lediglich das Internet spricht zensurfrei seine Beipflichtung aus.

Nun enthält das Buch natürlich sehr viel mehr Passagen als bisher bekannt. Also sollte man zuerst selbiges vollständig lesen und dann eine sachliche Diskussion anstreben. Totschweigen oder den Protest samt Autor pauschal in die rechte Ecke zu drängen, wäre fatal.

Follow

Bekomme jeden neuen Artikel in deinen Posteingang.