Im Schnitt verdienen Fluglotsen satte 100.000 Euro. Damit erhält diese Berufsgruppe weit mehr als alle anderen. Doch offenbar reicht diesen Leuten das nicht aus.
Der Bedarf muß so dringlich sein, daß man in Gestalt der Minigewerkschaft GdF zum sofortigen Streik aufruft. Die von schlimmster Armut bedrohten Fluglotsen folgen natürlich und wollen streiken. Mitten in den Sommerferien und zur Hauptflugzeit!
Da zeigt sich wieder einmal, wie eine klitzekleine Berufsgruppe riesigen Schaden anrichten kann. Damit verhalten sich auch wieder eine Gewerkschaft und ihre Mitglieder, nach den Profilneurotikern der GDL, extrem egoistisch und im klassischen Sinne asozial.
Hier ist es sogar noch übler, da die Einkommenssituation der Fluglotsen diese drastischen Mittel nicht im geringsten rechtfertigt. Aber der Gemeinsinn stirbt in unserer Gesellschaft zunehmend aus. Außerdem schadet dieses schamlose Vorgehen dem Ansehen der Gewerkschaften generell.
Da hilft es auch wenig, wenn das Gericht diesen unverschämten Streik aktuell verbietet. Jetzt gehen die Tricksereien los, die wieder auf dem Rücken der Fluggäste ausgetragen werden.
Ein schlimmes Beispiel, wie Geld den Charakter verdirbt.
Update: Nachdem das Gericht diesen Streik für unzulässig erklärt hat, wurde der Streik jetzt von Seiten der Gewerkschaft “abgesagt”. Schon bemerkenswert, das als Absage zu bezeichnen, wenn man gerade vor Gericht verloren hat. Man wolle auf den Streik aus Rücksicht auf die Passagiere verzichten. Hä? Und warum war das wenige Stunden -VOR Beschluß des Gerichts- noch ganz und gar unwichtig? Pure Heuchelei. Puh, ist das schmierig.



